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Caltanissetta

 

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eine Stadt im Landeinneren von Sizilien. Caltanissetta war Zentrum des Bergbaus, an den das Mineralogische Museum erinnert.

Das Altstadtviertel zwischen den Haupstrassen Corso Umberto und Corso Vittorio Emanuele erinnert mit seinen Marktständen, Garküchen und engen Gassen, mit seinen Gerüchen, den Farben und dem Geschrei ein wenig an orientalische Basare. Oberhalb der Stadt steht die romanische Klosterkirche Santo Spirito, eine Gründung der Normannkönige im Kernland der arabischen Besiedlung Siziliens in mittelalterlicher Zeit

Die Piazza Garibaldi ist das Zentrum der Stadt. Hier stehen die Kathedrale, die Kirche San Sebastiano und der Neptunbrunnen. Die Kathedrale S. Maria La Nova von Caltanissetta wurde von 1570 bis 1622 im Stil der Spätrenaissance mit barocken Stilmerkmalen erbaut. In der Kirche befinden sich Fresken von Guglielmo Borremans aus dem Jahr 1720.

Caltanissetta ist Sitz eines archäologischen Museums, das Bilder aus der Vorgeschichte, Vasen und Werkzeug aus der Bronzezeit, frühere sizilianische Keramik und Fundgegenstände von Ausgrabungen aus den 1950er Jahren bei Sabucina präsentiert.

Im Mineralogischen und Paläontologischen Schwefelmuseum werden neben einer großen Auswahl an Steinen und Erzen die Geschichte und die Arbeitsbedingungen des Schwefelbergbaus dokumentiert. Das Castello di Pietrarossa (Schloss von Pietrarossa) liegt westlich von Caltanissetta.

Es war eine der mächtigsten Festungen Siziliens. Der Zeitpunkt der Entstehung ist unklar. Vermutlich stammt es aus arabischer Zeit. Das Kastell wurde von den Normannen wiederaufgebaut und erweitert und von Friedrich II. von Aragon besetzt. Der zweimal in der Woche stattfindende Wochenmarkt wurde schon von Goethe in seiner italienischen Reise lobend erwähnt.